Unsere Zeit bei Tierschutz-Shop

Judith und ihr Hund Flocke erzählen von ihrem dreimonatigen Praktikum
im Bereich PR & Social Media

Die Sicht des Zweibeiners

Mit wedelndem Schwanz empfing mich ein schwarz-weißer Hund an der Tür und stupste seine feuchte Schnauze an meine Hand: So begann der erste Tag meines Praktikums – mit der schönsten Begrüßung, die man sich in so einer Situation nur wünschen kann. Duende heißt der Vierbeiner, der mir den Start bei Tierschutz-Shop gleich erleichterte.

Mit wedelndem Schwanz empfing mich ein schwarz-weißer Hund an der Tür und stupste seine feuchte Schnauze an meine Hand: So begann der erste Tag meines Praktikums – mit der schönsten Begrüßung, die man sich in so einer Situation nur wünschen kann. Duende heißt der Vierbeiner, der mir den Start bei Tierschutz-Shop gleich erleichterte.

Er, drei weitere Hunde, zwei Katzen sowie acht Mitarbeiter zählten ab August 2015 zu meinen neuen Kollegen. Drei Monate war das Büro von Europas größter Futter-Spendenplattform meine Arbeitsstelle und gleichzeitig mein neues, zweites Zuhause. Ich sage absichtlich „Zuhause“, weil die Arbeitsatmosphäre immer lustig und ungezwungen wirkte. Die Tiere sowie das achtköpfige Team strahlten fast schon ein Gefühl von Familie aus.

Er, drei weitere Hunde, zwei Katzen sowie acht Mitarbeiter zählten ab August 2015 zu meinen neuen Kollegen. Drei Monate war das Büro von Tierschutz-Shop meine Arbeitsstelle und gleichzeitig mein neues, zweites Zuhause. Ich sage absichtlich „Zuhause“, weil die Arbeitsatmosphäre immer lustig und ungezwungen wirkte. Die Tiere sowie das achtköpfige Team strahlten fast schon ein Gefühl von Familie aus.

Ich wurde in keinem Moment behandelt wie eine Praktikantin, sondern wie ein festes Mitglied des Teams. Dass ich an meinem ersten Arbeitstag sogar einen solch schönen Empfang erhalten würde, war für mich eine tolle, unerwartete Überraschung. „Herzlich willkommen Judith & Flocke“ stand auf den bunten Luftballons auf meinem Schreibtisch. Daneben eine große Tüte mit Hundeleckerlies. Ich fühlte mich sofort wohl hier.

Ich wurde in keinem Moment behandelt wie eine Praktikantin, sondern wie ein festes Mitglied des Teams. Dass ich an meinem ersten Arbeitstag sogar einen solch schönen Empfang erhalten würde, war für mich eine tolle, unerwartete Überraschung. „Herzlich willkommen Judith & Flocke“ stand auf den bunten Luftballons auf meinem Schreibtisch. Daneben eine große Tüte mit Hundeleckerlies. Ich fühlte mich sofort wohl hier.

Nicht zuletzt, weil mein Hund Flocke jeden Tag neben meinem Arbeitsplatz liegen durfte, eingekuschelt in ihrem rosa Körbchen. Flocke wurde sehr herzlich aufgenommen – denn für die Mitarbeiter gehörte sie ab dem Zeitpunkt zum Team dazu, genau wie ich.

Trotz der familiären, entspannten Umgebung im Büro, wurde ich sofort in das umfangreiche Aufgabengebiet des Presse-Teams eingebunden. Zu meinem Tätigkeitsbereich als PR & Social Media-Praktikantin zählten das Verfassen von Blogbeiträgen, Mailings und Pressemitteilungen sowie die Erstellung und Gestaltung von Social Media-Beiträgen. Außerdem übernahm ich den textlichen Teil der Pressemappe, recherchierte Tierschutz-Themen, beschäftigte mich mit SEO und verfasste zwei Beiträge für das erste Tierschutz-Magazin. Darüber hinaus erhielt ich Einblicke in InDesign und WordPress und lernte eine förderliche Selbstorganisation mit Hilfe von Bitrix und Outlook. Svenja, die Pressesprecherin, stand mir bei allen Aufgaben unterstützend zur Seite und gab mir Ratschläge, sobald ich Fragen hatte. Jeden Dienstag trafen sich alle Mitarbeiter zum sogenannten „Huddle“. Dabei tauschten wir uns über die jeweiligen Aufgaben aus und sprachen über aktuelle Themen.

Die Liebe zu Tieren ist hier überall präsent. Angefangen von den Büroräumen, in denen Bilder von Hunden, Katzen, Klein- und Wildtieren an den Wänden hängen sowie Hundeknochen und
-spielzeug auf dem Boden liegen bis zu den tierlieben Menschen, die hier arbeiten. Jeder Mitarbeiter genießt es, sich von den Tieren auch mal von seiner beruflichen Tätigkeit ablenken zu lassen und mit den Hunden im Hof frische Luft einzuatmen. Der Tierschutz ist für alle eine Herzensangelegenheit – jeder, der über einen längeren Zeitraum hier gearbeitet hat, spürt das.
Tagtäglich aßen wir miteinander zu Mittag. Wer Lust auf Süßes oder ein Eis hatte, ging zum Kiosk in der Nachbarschaft.

Die Liebe zu Tieren ist hier überall präsent. Angefangen von den Büroräumen, in denen Bilder von Hunden, Katzen, Klein- und Wildtieren an den Wänden hängen sowie Hundeknochen und
-spielzeug auf dem Boden liegen bis zu den tierlieben Menschen, die hier arbeiten. Jeder Mitarbeiter genießt es, sich von den Tieren auch mal von seiner beruflichen Tätigkeit ablenken zu lassen und mit den Hunden im Hof frische Luft einzuatmen. Der Tierschutz ist für alle eine Herzensangelegenheit – jeder, der über einen längeren Zeitraum hier gearbeitet hat, spürt das.
Tagtäglich aßen wir miteinander zu Mittag. Wer Lust auf Süßes oder ein Eis hatte, ging zum Kiosk in der Nachbarschaft.

Woran ich mich immer besonders gerne erinnere, ist der gemeinsame Nachmittagsausflug in den Krefelder Stadtpark. Mit den fünf Hunden spazierten wir durch die Anlage, gingen zum Essen in ein Restaurant und bauten danach einen Agility-Parcours für die Hunde auf. Die drei Monate meines Praktikums vergingen wie im Flug. Ich bin jeden Morgen wirklich gerne zur Arbeit gegangen. Mit Problemen und Fragen wird hier niemand allein gelassen – dies und das spürbare Zusammengehörigkeitsgefühl habe ich hier immer sehr geschätzt. Bei dem Gedanken an meinen letzten Tag wurde ich zum Ende hin fast ein bisschen wehmütig, doch so spielt das Leben und rückblickend wird die Zeit hier immer etwas Besonderes für mich bleiben. Denn an seinem ersten Arbeitstag zuerst vom einem flauschigen Vierbeiner begrüßt zu werden, ist nahezu einmalig und für mich die schönste Erfahrung meines bisherigen Berufslebens.

Die Sicht des Vierbeiners

Mein Name ist Flocke. Ich bin ein schwarz-weißer Pinscher-Jack-Russel-Mix und war für drei Monate ein Team-Mitglied von Tierschutz-Shop. Ich erinnere mich noch ganz genau an den ersten Tag, der für mich nicht ganz stressfrei ablief. Dazu muss man wissen: Ich bin ein Gewohnheitstier und kann mich an Veränderungen nur sehr langsam gewöhnen. Doch das Allerwichtigste für mich ist, dass mein Frauchen, meine Mama Judith bei mir ist. Darum strengte ich mich besonders an, um an ihrem ersten Tag eine gute Figur zu machen. Ich möchte ihr schließlich gefallen. Doch um genau zu sein, hätte ich am liebsten gleich wieder die Flucht aufgenommen.
Noch bevor wir die Türschwelle übertraten, rannte ein riesiger schwarz-weißer Artgenosse auf uns zu. Ich versteckte mich hinter Mamas Beinen. Ein weiterer Bürohund namens Sally machte mir anschließend erst einmal klar, wer hier das Sagen hat.

Als ich dann auch noch die beiden Kitten Swissie und Julie entdeckte, war alles vorbei. Ich schaute Mama vorwurfsvoll an. Das Schlimmste: Zu dem Zeitpunkt ahnte ich noch nicht, dass noch zwei weitere Hunde, Mira und Scotty, zum Team gehören. Duende, die treue Seele des Büros, versuchte mich zu trösten und schnupperte sanft an meinem Fell. Doch ich war einfach noch nicht so weit. Mamas Euphorie konnte ich zu dem Zeitpunkt noch gar nicht verstehen. Zum Glück hatte ich mein eigenes rosa Körbchen dabei, in das in mich schnell zurückziehen konnte. Nach dem ersten Tag war ich einfach nur froh, wieder die Heimreise antreten zu können. Glücklich sprang ich um Mamas Füße, denn woher sollte ich wissen, dass der Aufenthalt bei Tierschutz-Shop von längerer Dauer sein sollte?

Ich wurde tapferer und kam häufiger aus meinem Körbchen heraus. Manchmal teilte ich mir sogar den Schlafplatz mit Duende oder beanspruchte seinen Liegeplatz ganz für mich allein. Duende und ich mochten uns. Auch die anderen Vierbeiner des Büros akzeptierten mich endlich. Schließlich kommen wir alle aus dem Tierschutz und haben schwere Zeiten durchgemacht. Wenn nicht wir zusammenhalten sollten, wer dann?

Genau wie Mama war ich ein festes Mitglied des Teams. Ich wurde sogar für ein Produktshooting gebucht und konnte beim Agility zeigen, wie gut ich durch Tunnel rennen kann. Mama war so unglaublich stolz auf mich. Mittags ging es immer zum gemeinsamen Schnuppern in den Hof und ich erhielt Streicheleinheiten von den Menschen hier. Doch auch während der Arbeitszeit durfte ich manchmal auf Mamas Schoß sitzen und ihr bei der Arbeit zusehen.

Die Zeit bei Europas größter Futter-Spendenplattform war für mich wahnsinnig aufregend, doch ich habe mich in dieser Zeit auch weiterentwickelt – genau wie Mama. Ich kann es jetzt mit größeren Hunden aufnehmen und selbst Katzen machen mir nicht mehr so eine Angst. Ich fühle mich mutig und manchmal sogar richtig stark.

Einblicke in den Büroalltag von Tierschutz-Shop