Umgang mit Artgenossen

Umgang mit Artgenossen
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Wir geben Tipps für einen entpsannten Umgang mit Artgenossen.

Es dauert eine Weile, bis du das neue Familienmitglied richtig kennengelernt hast und sein Verhalten einschätzen kannst. Manche Hunde sind völlig unkompliziert und der Umgang mit Artgenossen fällt ihnen auf Anhieb leicht. Dann gibt es Rüden, die nur mit Hündinnen gut können und andersrum. Und tatsächlich gibt es auch bei Hunden den Fall, dass man sich einfach mal nicht riechen kann. Bei Hunden aus dem Tierheim kommt hinzu, dass man in einigen Fällen überhaupt nicht weiß, ob und wie der Hund in jungem Alter sozialisiert wurde.

 

Regeln für einen angenehmen Spaziergang

Wenn du beim Spaziergang auf andere Hunde triffst, solltest du sowohl deinen Hund als auch den fremden Vierbeiner aufmerksam beobachten. Um die Körpersprache zu erkennen und richtig zu deuten, bedarf es einiger Erfahrung, aber es gibt auch ganz profane Dinge, auf die man beim Umgang mit Artgenossen achten sollte. Wenn der andere Hund zum Beispiel angeleint ist, solltest du deinen Hund in jedem Fall auch an die Leine nehmen. Denn egal wie lieb und verträglich dein eigener Hund ist, eine Begegnung zwischen einem angeleinten und einem freilaufenden Hund ist niemals eine Begegnung auf Augenhöhe. Zudem hat es meistens gute Gründe, warum der andere Hund an der Leine läuft. Möglicherweise ist er (oder sie) nicht verträglich, ängstlich, läufig oder vielleicht auch krank.

Anleinen – ja oder nein?

Falls dein Hund selbst unsicher oder gar aggressiv im Umgang mit Artgenossen ist, sprich mit dem anderen Halter und bitte ihn schon aus der Ferne, seinen Hund anzuleinen, falls das noch nicht geschehen ist. Es soll Hundehalter geben, die in so einem Fall zu Notlügen wie „Meiner hat Flöhe“ greifen, weil sich manches Herrchen oder Frauchen in Sachen Anleinen etwas uneinsichtig zeigt. Ich hoffe für dich natürlich, dass du auch mit einer ehrlichen Bitte dein Ziel erreichst.

Wenn der Platz es hergibt, empfiehlt es sich, nicht frontal auf Ihren Gegenüber mit Hund zuzugehen, sondern stattdessen einen leichten Bogen einzuschlagen, dass entspannt den Umgang mit Artgenossen. Eine frontale Begegnung entspricht nicht der Natur von Hunden. Sprich mit dem anderen Hundehalter und stimmt euch ab. Wenn beide einverstanden sind und die Umgebung es zulässt, leint die Hunde ab, damit sie sich artgerecht beschnüffeln können. Auch gemeinsames Spielen sollte unbedingt ohne Leine erfolgen, sonst ist die Gefahr von Verletzungen einfach zu groß.

Hundegerechte EingewöhnungDer Umgang mit Artgenossen – Sei gelassen

Ganz wichtig ist es – und das ist manchmal leichter gesagt als getan – dass du der Begegnung mit dem Artgenossen deines Vierbeiners gelassen entgegengehst. Deine eigene Unsicherheit wird sich schnell auf den Hund übertragen. Falls du Sorge hast, wie dein Vierbeiner auf die Begegnung mit einem Artgenossen reagieren könnte, lenke ihn frühzeitig mit einem Spielzeug oder ähnlichem ab.

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Antje Rehse von pets.de – die Tierwelt von RP Online

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