Lieber ohne Pelz und mit Herz

Lucy rennt panisch weg und versteckt sich unter Holzbalken. Was die kleine Hündin sieht, ist grauenhaft und herzzerreißend. Ein Mann reißt einen Hund gewaltsam zu Boden und fixiert seinen Kopf mit seinem Fuß. Der Hund kämpft, zappelt, schreit – doch der Mann ist geübt in seinem Handwerk.
Er holte ein Messer aus seinem Hosenbund und setzt einen gezielten Schnitt an ein Hinterbein. Er zieht und reißt dem Hund die komplette Haut ab… bis zum Kopf. Danach schmeißt er den nackten, blutigen und zuckenden Körper in die Ecke.

Der nackte Körper wimmert noch und kämpft gegen unsagbare Schmerzen. Irgendwann atmet er nur noch schwach und sieht zu der verängstigt zitternden Lucy unter den Holzbalken. Ein letzter tiefer Atemzug erlöst den Hund endlich von seinem Leiden. Er stirbt. Er wurde lebendig auf einer Pelzfarm in China gehäutet – für einen Pelzkragen an einer Winterjacke in Deutschland.

Ein geübter Griff packt die panisch schreiende Lucy am Nacken und holt sie unter den Holzbalken hervor. Sie hat Todesangst, denn nun wird ihr klar: Auch ihr Pelz soll bald den Kragen einer Winterjacke zieren.

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Erfahre jetzt die Wahrheit über Pelz

Ein flauschiger Kragen an der Winterjacke, ein kleiner Puschel auf der Mütze oder warme Schuhe mit Fell – das bisschen Fell wird kein großes Leid anrichten? Weltweit werden Jahr für Jahr Millionen von Tieren für Mode auf grausamste Weise getötet!

Der Hauptexporteur für Pelz ist China. Dort befinden sich die Pelzfarmen an besonders kalten Orten, damit die Tiere ein dickes Fell bekommen. Häufig sind die Pelzfarmen ganz in der Nähe von Pelzfabriken, damit die Tiere dort nach ihrem Tod direkt weiter verarbeitet werden können.

Eingesperrt in winzigen Drahtkäfigen befinden sich oft hunderte Marder, Hunde, Füchse und Katzen. Wirft man einen Blick in die viel zu kleinen Käfige, ist es klar, dass die Tiere unter Verhaltensstörungen leiden. Sie drehen sich permanent im Kreis oder liegen nur noch regungslos mit weit aufgerissenen Augen in einer Ecke – ihr kurzes Leben lang. Nachdem man sie endlich aus ihrem winzigen Käfig befreit, prügelt man sie zu Tode. Wenn sie nicht erschlagen werden, werden sie erdrosselt, vergast, abgestochen oder lebendig gehäutet. Manchmal fahren die Pelzhändler aber auch erst mit den lebendigen Tieren auf Pelzmärkte.

Männer mit kleinen Motorrollern fahren durch Straßen, gepflastert mit unzähligen toten Tieren. Im Anhänger ihres Motorrollers befindet sich ein Käfig mit ein paar noch lebendigen Tierchen. Sobald der Preis verhandelt ist, gehen die Verkäufer ans Werk. Sie schlagen mit Eisenstangen so lange auf das lebendige Tier ein, bis es nur noch zittert und schwer atmet. Dann legen sie es neben seine toten Artgenossen ab und lassen es langsam und qualvoll sterben. Oder – das kommt leider auch häufig vor – sie ziehen den Tieren noch bei lebendigem Leib den Pelz ab. Anschließend stapeln sie Ihre nackten, blutigen Körper auf einem Haufen. Einige der Tiere sind noch am Leben, wimmern und atmen schwach. Das Herz von manchen schlägt noch ganze 5 Minuten lang, nachdem sie gehäutet sind. Die gesetzlichen Regelungen werden in China so gut wie nicht eingehalten, da es keine Strafen gibt. Das elende Leben der Tiere auf den Pelzfarmen wird somit gekrönt durch einen unvorstellbar schrecklichen Tod.

Nach dem Häuten der Tiere werden die Pelze mehrfach mit giftigen Chemikalien gegerbt und behandelt. In China werden keinerlei Schutzmaßnahmen für die Arbeiterinnen in den Fabriken vorgenommen. Ist der Pelz bearbeitet, wird er auf eine lange Reise geschickt und endet als Pelzkragen für Winterjacken, als Bommel auf der Mütze oder gar komplett als Pelzjacke in Modeläden. Die gesundheitsgefährdenden Chemikalien finden sich auch noch in den Pelzen, die in deutschen Geschäften hängen.

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Quelle: Animal Equality

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Nicht den Rest verpassen! Lies jetzt weiter in Teil 2 der Kampange "Lieber ohne Pelz und mit Herz"...