Wertlos: Rumänische Tiere in Not - hilf ihnen!


Tierschutz-Shop Magazin Suche



 
 

Wertlos: Rumänische Tiere in Not

Was ist ein Hundeleben wert? Die Antwort auf diese Frage könnte nicht unterschiedlicher ausfallen. Für die einen ist der Vierbeiner die ganze Welt, für die anderen sind die Tiere nichts als eine Plage. Letzteres gilt schon seit Jahren für unzählige rumänische Straßenhunde. Wie es dazu kommen konnte und wie du den rumänischen Tieren in Not helfen kannst, liest du hier.

Rund 6 Millionen heimatlose Fellnasen leben in Rumänien, darunter sehr viele Jungtiere. Foto: Tierhilfe Hoffnung e.V.

Wo kommen die unzähligen Streuner her?

30 Jahre liegt der Beginn der Tragödie bereits zurück. Vom ehemaligen Staatschef angeordnet, wurden die Altstadt Bukarests sowie naheliegende Wohnviertel komplett abgerissen. Tausende Menschen mussten ihre Wohnungen verlassen und in Neubauten ziehen. In diesen war kein Platz für die vierbeinigen Freunde, sie waren unerwünscht. So wurden die Tiere in Not kurzerhand auf die Straße gesetzt.

Unzählige Hunde mussten plötzlich lernen, als Streuner zu überleben. Aufgrund der Tatsache, dass kaum ein Hund kastriert war, stieg die Zahl der Tiere in Not ins Unermessliche. Bis 2007 war es den Menschen erlaubt, die Tiere einzufangen, um sie dann zu töten. Mit dem Beitritt in die EU änderte sich die bisherige Lage und die grundlose Tötung der Tiere in Not wurde verboten.

ProDogRomania_eV_5

Vor 30 Jahren wurde die Altstadt Bukarests abgerissen, Menschen zogen in Neubauten und ließen ihre hilflosen Vierbeiner allein zurück. Foto: ProDogRomania e.V.

Plötzlich ging die Tötung der Tiere los

Ausschlaggebend für die plötzliche Wiederaufhebung des Verbots, war dieser öffentlich verbreitete Tathergang: Im Herbst 2013 soll ein Kleinkind beim Spielen in einem Park von mehreren Straßenhunden angegriffen worden sein. Die Attacke endete tödlich.

Doch es waren falsche Informationen im Umlauf: Die Tiere, die den Jungen zu Tode bissen, hatten einen Besitzer. Denn der Vorfall ereignete sich auf dem Firmengelände einer Bauentwicklungsfirma. Und bei den vermeintlichen Straßenhunden handelte es sich um Wachhunde, die zur Aggressivität erzogen wurden.

 Mehr als 40.000 Hunde starben

Trotzdem beschloss Rumäniens Parlament nach der tödlichen Attacke schnell ein neues GesetzDie Tötung heimatloser Hunde war wieder erlaubt. Die eingefangenen Tiere in Not durften seit dem Beschluss nicht länger als 14 Tage im Tierheim versorgt werden. Nach Ablauf dieser Frist wurden sie eingeschläfert. Es folgte eine staatlich geförderte Hetzjagd auf Straßenhunde und die Massentötung tausender Tiere. Mehr als 40.000 Hunde starben.

Neues Gesetz erlaubte die Tötung heimatloser Hunde. Foto: ProDogRomania e.V.

Tiere in Not als lukratives Geschäft

Der Tierschutzverein Vier Pfoten e.V. ging mehrmals gegen dieses Gesetz vor. Anfang 2014 bekamen sie endlich Recht. Damit ist das Töten der Hunde mittlerweile zwar wieder illegal, aber das Einfangen der Tiere in Not nach wie vor erlaubt.

Für Hundefänger beginnt damit ein lukratives Geschäft, denn für jeden Hund erhalten sie eine Prämie von 50 €, bezahlt von Steuergeldern. Die heimatlosen Tiere in Not werden anschließend in eine Tötungsstation oder in ein Tierheim gebracht. Bei den Hundefängern sind wehrlose Welpen und schwache Hunde besonders beliebt, da das Einfangen dabei mit weniger Aufwand verbunden ist.

Grausame Tötungsmethoden

Besonders erschreckend: Obwohl die Tötung der Vierbeiner mittlerweile wieder illegal ist, berichten Tierschützer von weiteren, heimlichen Massentötungen. Es wird beobachtet, dass regelmäßig Hunde abtransportiert und zu Tierkadaverbeseitigungsanlagen gebracht werden. Pro getötetem Hund soll sogar ein Kopfgeld ausbezahlt werden.

Die Tötungsmethoden für die Hunde in Not sind dabei so grausam, dass sie dem Begriff der Euthanasie völlig widersprechen. Die Vierbeiner dürfen mit Kohlendioxiden, Kaliumchloriden oder Stickstoff vergiftet oder durch Stromschläge, Elektroschocks und Bolzenschüssen getötet werden. Einige der Hunde in Not kriegen so lange kein Futter, bis sie qualvoll verhungern.

fellnasen-nothilfe (5)

Unzählige Vierbeiner fristen ihr Dasein in rumänischen Tötungsstationen. Foto: Fellnasen Nothilfe e.V.

Elendiges Dasein für rumänische Streuner

In Rumänien leben nicht nur herrenlose Hunde auf der Straße, sondern oftmals auch diejenigen mit Besitzern. Kaum ein Hund übernachtet im Haus, wird an der Leine ausgeführt oder bekommt genügend Futter und Wasser sowie notwendige Impfungen oder eine medizinische Versorgung.

Außerdem sind die Tiere in Not in den seltensten Fällen kastriert. Dies bringt verheerende Folgen mit sich: Die Straßenhunde vermehren sich stetig und völlig unkontrolliert.

Die Tiere in Not, die zu den Opfern der Hundefänger gehören und überleben, fristen im Tierheim ein trostloses Dasein. Unter erbärmlichen Zuständen leben sie in kargen Zwingern, erhalten kaum Futter und Wasser, keine angemessene Versorgung, geschweige denn Liebe oder Zuwendung.

Deutsche Tierschützer im Einsatz für rumänische Straßenhunde

Zum Glück gibt es Tierschützer, die für die rumänischen Straßenhunde im Einsatz sind. Darunter auch viele deutsche Helfer, denn Tierschutz geht für diese Menschen über die Landesgrenze hinaus. Die Helfer der Tierschutzvereine versuchen, gegen die öffentlich vertuschte Tötung der Tiere in Not anzukämpfen. Sie führen Kastrationsprojekte durch, versorgen die Hunde mit Futter und vermitteln die armen Streuner in ein Zuhause. Ohne die Arbeit solcher Vereine gäbe es für die rumänischen Straßenhunde keine Hoffnung.

ProDogRomania_eV_13

Tierschützer setzen sich aufopferungsvoll für rumänische Vierbeiner in Not ein. Foto: ProDogRomania e.V.

Was kannst du für die rumänischen Tiere in Not tun?

Für die Versorgung der armen Fellnasen benötigen die Tierschutzvereine genügend Spenden. Schon ab 98 Cent kannst du bei Tierschutz-Shop einem Tierschutzverein, der Auslandstierschutz betreibt, schnell und einfach Futter spenden und dank der Geld-Prämie sogar doppelt helfen.

Über die Wunschlisten der Vereine sehen Tierfreunde genau, welches Futter und Zubehör wie dringend benötigt wird. Tierschutz-Shop, Europas größte Futter-Spendenplattform, zahlt zusätzlich eine Geld-Prämie zu jeder Futterspende über die Wunschliste an ein ausgewähltes Tierheim. So erhalten die Tiere in Not nicht nur Futter, sondern die Tierschutzvereine zusätzliche finanzielle Unterstützung.

Mach mit! Gemeinsam können wir vielen Fellnasen das Leben retten und dem Leid der Tiere in Not ein Ende setzen.

ProDogRomania Rumaenien Hunden helfen Tierschutz-Shop Spenden

ProDogRomania

Unzählige arme Fellnasen wurden von Hundefängern ins städtische Tierheim Bucov in Ploiesti gebracht. Dort führen sie ein trostloses Leben. Damit sie nicht verhungern, sind sie auf Spenden angewiesen. Hilf jetzt!

Tierhilfe Hoffnung Smeura Rumänien Hunden helfen Tierschutz-Shop Spenden

Tierhilfe Hoffnung

Die Smeura ist das größte Tierheim der Welt. Mehr als 5500 Straßenhunde brauchen täglich Futter, um zu überleben. Ohne die Hilfe von Spenden können sie nicht überleben. Spende jetzt Futter!

Fellnasen-Nothilfe Rumänien Hunden helfen Tierschutz-Shop Spenden

Fellnasen-Nothilfe

Im Rosiori-Shelter leben viele heimatlose Vierbeiner unter schlimmen Bedingungen. Um wieder zu Kräften zu kommen, brauchen die Tiere dringend gesundes Futter. Jede Hilfe zählt!

Spenden für Tiere in Not

Erfahre jetzt, warum Spenden für Tiere in Not unerlässlich sind!

Geschrieben von

Als Gründerin von Tierschutz-Shop ist es mir eine Herzensangelegenheit über Tierschutz zu berichten. Ich will Aufmerksamkeit für aktuelle und wichtige Tierschutzthemen schaffen. So kann ich Tieren eine Stimme geben und zur Verbesserung ihrer Situation beitragen.
Geschrieben von
Als Gründerin von Tierschutz-Shop ist es mir eine Herzensangelegenheit über Tierschutz zu berichten. Ich will Aufmerksamkeit für aktuelle und wichtige Tierschutzthemen schaffen. So kann ich Tieren eine Stimme geben und zur Verbesserung ihrer Situation beitragen.


Teile diesen Beitrag: