TV-Moderator Matthias Killing im Promi-Interview


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Promi-Interview mit Matthias Killing

Tierschutz war für den beliebten Fernsehmoderator Matthias Killing schon immer eine Herzensangelegenheit. Erfahre im Promi-Interview mehr über den charmanten Moderator und seine Tierschutzüberzeugung, die ihn selber auf den Hund gebracht hat.

Tierschutz-Magazin Promi-Interview Matthias Killing

Für den Fernsehmoderator Matthias Killing ist sein Hund Henry der Größte. Foto: Matthias Killing

Seit 2009 moderiert der gebürtige Westfale auf SAT.1 das Frühstücksfernsehen und die Sportsendung „ran“. Daneben kämpft der 37-Jährige nicht nur als öffentliche Person, sondern auch privat mit unermüdlichem Einsatz für den Tierschutz. Und diesem Einsatz verdankt der kleine Henry sein Leben. Im Interview mit Matthias Killing haben wir herausgefunden, wie er auf den Hund gekommen ist und nach seinem Engagement für den Tierschutz gefragt.

Wie kamen Sie zu Ihrem Hund?

Meine Frau und ich sind mit Tieren aufgewachsen und wünschten uns das auch für unsere Kinder. 2014 stießen wir im Internet auf den Berliner Verein Hunderettung e.V. und den 4-jährigen Chihuahua-Pinscher-Mischling Henry aus der Tötungsstation auf Malta.

Glücklicherweise war er bereits auf einer Pflegestelle in Berlin, sodass wir ihn schnell kennenlernen konnten. Nach 30 Sekunden sprang er auf meinen Schoß und von da an war er unser Hund.

Warum entschieden Sie sich für einen Tierheim-Hund?

Wir waren beide schon bevor wir uns kannten ehrenamtliche Gassigänger im Tierheim und hatten uns vorgenommen, einen Hund aus dem Tierschutz zu adoptieren, weil da so viele liebe Seelen auf ein Zu­hause warten. Ich bin der Meinung: Dein bester Freund wartet im Tierheim auf dich.

Was sagen Sie über Vorbehalte gegenüber Tierheim-Tieren?

Ich bin überzeugt, dass jeder Hund ein Fami­lienhund werden kann, wenn man ihn so behandelt und ihn mit Geduld und Liebe in diese neue Rolle hineinwachsen lässt. Wir können uns gut vorstellen, noch einen Hund aus dem Tierheim zu adoptieren.

Wie wurde Henry zum Familienhund?

Henry durfte von Anfang an überall dabei sein. Auch jetzt, wo unser Sohn auf der Welt ist. Er durfte ihn als erster beschnuppern und seither blüht er richtig als Beschützer auf.

Es ist eine Freude, die beiden zusammen zu sehen. Am Anfang haben wir außerdem verschiedene Hundetrainer aufgesucht, weil Henrys seelische Wunden so tief sind und er nicht alleine bleiben kann. Das hat aber wenig geholfen.

Nun organisieren wir uns so, dass immer jemand bei ihm ist. Aber das ist für uns selbstverständlich, denn unseren Sohn würden wir ja auch nicht sich alleine überlassen.

Worauf achten Sie beim Umgang von Ihrem Sohn mit Henry?

Mir ist wichtig, dass er vorsichtig und respektvoll mit Henry umgeht. Dazu gehört, dass er z.B. schon gelernt hat, nicht zu schlagen, sondern zu streicheln. Das wirkt zwar noch etwas unbeholfen, da er erst 7 Monate alt ist, aber Henry gefällt es.

Später möchte ich, dass unser Sohn lernt, dass ein Haustier Verantwortung bedeutet, dass es gefüttert, Gassi geführt und umsorgt werden möchte.

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Der 4 Jahre alte Chihuahua-Pinscher-Mischling Henry konnte aus der Tötungsstation auf Malta gerettet werden. Foto: Matthias Killing

Was bedeutet Tierschutz für Sie?

Tierschutz beginnt für mich vor der eigenen Haustür. Ich bin der Meinung, dass jeder einen kleinen Beitrag zum Tierschutz leisten kann, denn er findet sich in unserem Alltag wieder. Letztens habe ich z.B. auf der Gassirunde einem entlaufenen Hund geholfen, zu seinem Zweibeiner zurückzufinden.

Privat unterstütze ich ein Projekt für Straßenhunde in Rumänien finanziell. Neulich habe ich aber auch einem Chihuahua die OP für sein gebrochenes Bein bezahlt. Jetzt konnte er glücklich vermittelt werden.

Nutzen Sie auch Ihre Bekanntheit, um auf den Tierschutz aufmerksam zu machen?

Im Frühstücksfernsehen brin­ge ich gerne tierschutz­relevante Themen mit in die Sendung ein. Zwischendurch mache ich auch bei verschiedenen Tierschutz-Kampagnen z.B. für Peta mit. Meist helfe ich aber, ohne groß darüber zu reden.

Was möchten Sie anderen Tierfreunden noch mit auf den Weg geben?

Man sollte nicht den Anspruch an sich haben, gleich die ganze Welt zu verändern. Wenn man zum Beispiel nur ein Tier aus dem Tierheim adoptiert, wird sich die Welt dieses einzelnen, geretteten Wesens auf alle Fälle für immer verändern, so wie sich Henrys Welt verändert hat. Und genau dafür lohnt es sich zu kämpfen – für jedes einzelne, gerettete Tier.

Geschrieben von

Als Gründerin von Tierschutz-Shop ist es mir eine Herzensangelegenheit über Tierschutz zu berichten. Ich will Aufmerksamkeit für aktuelle und wichtige Tierschutzthemen schaffen. So kann ich Tieren eine Stimme geben und zur Verbesserung ihrer Situation beitragen.
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Als Gründerin von Tierschutz-Shop ist es mir eine Herzensangelegenheit über Tierschutz zu berichten. Ich will Aufmerksamkeit für aktuelle und wichtige Tierschutzthemen schaffen. So kann ich Tieren eine Stimme geben und zur Verbesserung ihrer Situation beitragen.


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