Das Kippfenster: Eine ernstzunehmende Gefahr für deine Katze


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Das Kippfenster: Eine ernstzunehmende Gefahr für deine Katze

 

Das Kippfenster ist eine Gefahr für Katzen.

Das Kippfenster ist eine Gefahr für Katzen. © Ysbrand Cosijn / shutterstock.com

Deine Katze ist neugierig. Sie liebt es, zu spielen und zu entdecken. Wenn dieser Eifer und ein Kippfenster in deiner Wohnung aufeinandertreffen, kann das für deine Fellnase tragische Folgen haben. Immer wieder kippen unachtsame Katzenbesitzer ihre Fenster. Katzen können die Gefahr nicht abschätzen und fallen in den spitz zulaufenden Fensterschlitz, der meist den sicheren Tod bedeutet.

Kippfenster mit Katzen im Haushalt

Hast du eine Katze im Haushalt, solltest du es dir zur Regel machen, auf keinen Fall ein Fenster zu kippen. Auch Ausnahmen solltest du nicht tolerieren. Etwa, wenn das Zimmer abgesperrt ist oder die Katze gerade nicht im Raum ist. So schnell kannst du deine Katze übersehen oder du hast es schlicht vergessen, dass das Fenster offen ist. Mal klingelt das Telefon im anderen Raum oder du musst zur Tür und das Fenster ist gekippt.

Deine Fellnase hat nun freien Zugang zur Gefahrenquelle, die sie selbst nicht als solche einschätzen kann. Infolgedessen springt sie aus Neugier auf das Fenster, rutscht ab und findet sich in einer sehr misslichen Lage wieder.

Und wenn meine Katze ein Freigänger ist?

Auch wenn die Katze häufig nicht im Haus ist, darfst du dein Fenster unter keinen Umständen kippen. Schließlich kann sie versuchen, von draußen einen Weg nach drinnen zu suchen – oder anders herum – und sich dabei schwer verletzen.

Die Folgen eines Kippfensters für deine Katze

Ist deine Katze einmal Opfer eines Kippfensters geworden, wird sie sich innerhalb kürzester Zeit schwerwiegende Verletzungen zuziehen. Aufgrund verschiedener Faktoren wie Atemnot und Panik läuft sie Gefahr, das Bewusstsein zu verlieren. Daraufhin ereilt die Katze ein langsamer und grausamer Tod.

Meine Katze steckt im Kippfenster – was ist zu tun?

Hebe deine Katze zunächst ein kleines Stück von unten an. Trage sie anschließend nach oben durch die große Öffnung aus dem Fenster. Wickle sie sofort in eine Decke und mach dich auf den Weg zum Tierarzt oder in die Tierklinik. Davor oder auf dem Weg dorthin kannst du bereits telefonisch den Fachleuten erklären, was passiert ist. So verlierst du keine Zeit. Beim Arzt angekommen, kann dieser durch die Untersuchung das Kippfenster-Syndrom ausschließen – das sind mit der Abschnürung der Blutzufuhr einhergehende Lähmungserscheinungen.

Damit es aber gar nicht erst soweit kommt, denke bitte immer daran, niemals ein Fenster zu kippen.

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Durch Tierschutz-Shop und meinen Hund Cuco lerne ich täglich Neues über die Themen Tierschutz und Leben mit Tier. Dieses Wissen teile ich hier in unserem Magazin mit dir. Als Chefredakteurin bin ich immer neugierig auf deine Ideen, Lob und Kritik - schreib mir gerne an [email protected]
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