Deine Katze hat Verstopfung – was sind Ursachen und was hilft?


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Deine Katze hat Verstopfung – was tun?

Verstopfung bei der Katze

Deine Katze hat Verstopfung? Das kannst du tun. © Khamidulin Sergey / shutterstock.com

Wenn deine Katze deutlich seltener oder gar keinen Kot mehr absetzt, leidet sie wahrscheinlich an Verstopfung. Dabei versucht sie häufig, harten, trockenen Kot abzusetzen, was auch mit Schmerzen verbunden ist. Woher kommt diese Verdauungsstörung und wie kannst du deiner Katze helfen?

Verstopfung bei Katzen – was sind die Ursachen?

Es ist oftmals schwierig, eine eindeutige Ursache für die Verstopfung zu finden. Die häufigsten Ursachen sind:

  • Wassermangel
    Möglicherweise trinkt deine Katze zu wenig. Anderenfalls: Erhöhe den Anteil des Nassfutters, sodass deine Katze mehr Flüssigkeit aufnimmt.
  • Haarballen im Magen
    Die Stuhlverstopfung bei deiner Katze kann auch durch mangelnde Hilfe bei der Fellpflege kommen. Deine Katze putzt sich täglich. Dabei gelangt jede Menge Fell in den Magen deines Lieblings, wo es sich zu Haarballen verbindet. Gelingt es ihr nicht, diese Haarballen zu erbrechen, kann es zum Darmverschluss kommen. Dasselbe gilt für Fremdkörper oder Katzenstreu, das deine Katze verschluckt, aber nicht mehr erbrechen kann.
  • Krankheiten
    Häufig sind auch Krankheiten die Ursache für Darmverstopfung bei deiner Samtpfote.
    Infrage kommen Fehlbildungen der Rückenwirbel, Zuckerkrankheit, ein Beckenbruch, Nierenerkrankung, Tumore sowie Entzündungen im Darm- oder Anusbereich. Auch durch Einnahme von Medikamenten oder dauerhaften Stress kann eine Verstopfung entstehen.

Die Verstopfung bei deiner Katze hört nicht auf – was hilft?

Hausmittel bei Verstopfung

In einigen Fällen kannst du deiner Fellnase mit Hausmitteln einfach selbst helfen:

  • Ein paar Tropfen Pflanzenöl
    Das Öl kann deiner Katze helfen, den Kot etwas weicher zu machen. Flohsamenschalen sowie Lactulose-Sirup haben denselben Effekt. Beachte unbedingt die Dosierung, da deine Katze ansonsten Durchfall bekommen kann.
  • Wassernäpfe in deiner Wohnung verteilen
    Dabei sollte keiner direkt neben dem Futter stehen. Wenn deine Katze zunächst nicht freiwillig trinkt, kannst du beispielsweise auch einen Trinkbrunnen aufstellen, das animiert deine Katze zusätzlich zum Trinken. Außerdem plätschert dieser beruhigend und sieht dazu auch noch dekorativ aus.

Wann solltest du bei der Verstopfung deiner Katze zum Tierarzt?

Falls deine Bemühungen die Verdauungsstörung nicht lösen, solltest du bereits nach kurzer Zeit einen Tierarzt kontaktieren. Mit ihm kannst du klären, seit wann die Verstopfung besteht und was du bisher unternommen hast. Somit kannst du der Ursache schneller auf den Grund gehen und schon bald geht es deiner Fellnase wieder blendend.

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Durch Tierschutz-Shop und meinen Hund Cuco lerne ich täglich Neues über die Themen Tierschutz und Leben mit Tier. Dieses Wissen teile ich hier in unserem Magazin mit dir. Als Chefredakteurin bin ich immer neugierig auf deine Ideen, Lob und Kritik - schreib mir gerne an [email protected]
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