Achtung: Das darf deine Katze nicht fressen!


Tierschutz-Magazin Suche



 
 
Achtung: Das darf deine Katze nicht fressen!
Das darf meine Katze nicht fressen.

Wir zeigen dir, was deine Katze nicht fressen darf. © KIRYAKOVA ANNA / shutterstock.com

Im Normalfall haben Katzen ein ausgesprochen gutes Gespür und fressen aus Instinkt nichts, das giftig sein könnte. Junge Katzen jedoch sind häufiger gefährdet, da sie Gefahren noch weniger abwägen können, als ihre ausgewachsenen Artgenossen. Aber auch älteren Katzen sollte man keine Möglichkeit bieten, an für sie giftige Lebensmittel zu kommen.

Wir informieren dich, welche Nahrungsmittel, Pflanzen und Stoffe für Katzen ungeeignet sind.

Das solltest du von deiner Katze fernhalten:

  • Schokolade – enthält Theobromin. Ein Stoff, den die Katze nicht richtig abbauen kann.
  • Salzige oder stark gewürzte Lebensmittel, wie Chips oder gesalzene Nüsse.
  • Geräucherte Lebensmittel.
  • Konservierte Speisen oder Fischmarinaden, da diese Benzoesäure enthalten.
  • Rohes Schweinefleisch. Die Gefahr einer oft tödlich verlaufenden Infektion mit dem Aujeszky-Virus kannst du nicht ausschließen.
  • Kein gekochtes Fleisch mit Knochen. Die Knochen können splittern, wenn du sie erwärmst und die Katze sie zerbeißt. Die Splitter können die Speiseröhre, den Magen und den Darm schwer verletzen. Auch in der Natur fressen Katzen Knochen. Diese sind aber noch roh und splittern nicht beim Zerkauen.
  • Hülsenfrüchte und Kohl sind für Katzen nicht verdaulich und verursachen darüber hinaus Blähungen.
  • Auch Zwiebelgewächse, wie etwa Lauch, Speisezwiebeln und Schnittlauch enthalten für Stubentiger giftige Stoffe. Normalerweise finden Katzen diese Gewächse nicht schmackhaft. Allerdings knabbern sie auch gerne einmal Schnittlauch an, weil sie diesen mit Katzengras verwechseln.
  • Weintrauben und Rosinen können bei Katzen zu Nierenversagen führen.
  • Lebensmittel, die Alkohol enthalten. Diesen kann der Organismus deiner Katze nicht abbauen.
  • Hundefutter – ist zwar nicht giftig, enthält aber kein Taurin. Dieses braucht deine Katze dringend fürs Herz. Da Hundefutter meist günstiger als Katzenfutter ist, verlockt es manche Katzenbesitzer, dieses zu verköstigen. Füttert man es jedoch über einen längeren Zeitraum, verursacht es einen Taurin-Mangel bei der Katze.
  • Selbst ungiftige Zimmerpflanzen können gefährlich sein. Wenn du sie neu kaufst, wasche sie unbedingt gründlich ab, da meist noch Pflanzenschutzmittel auf der Oberfläche sind.
  • Zimmertiger spielen gerne mit Zimmerpflanzen. Dabei können sie schnell etwas verschlucken. Beachte, dass Katzen nicht ausspucken können.

So kannst du Vergiftungen vorbeugen und im Notfall handeln

Achte zunächst darauf, sämtliche Lebensmittel außer Reichweite deiner Samtpfote zu lagern. Einige Katzen können Schränke öffnen. Sorge also für ein sicheres Umfeld.

Sollte sich deine Katze einmal vergiften, kann dies durch Erbrechen oder Durchfall in Erscheinung treten. Geh in diesem Fall sofort zum Tierarzt oder in eine Tierklinik. Ruf am besten noch auf dem Weg dorthin an und schildere, was passiert ist, damit du keine Zeit verlierst.

Geschrieben von

Unsere Bürohunde bei Tierschutz-Shop beweisen mir jeden Tag aufs Neue, dass es sich lohnt, im Tierschutz aktiv zu werden. Deshalb ist es für mich eine große Herzensangelegenheit in unserem Magazin über Tierschutz-Themen aufzuklären und Tieren eine Stimme zu geben.


Teile diesen Beitrag:
Das könnte dich interessieren