So kämpfte sich Hündin Fatima zurück ins Leben


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So kämpfte sich Fatima zurück ins Leben

Im ersten Lebensjahr von Hündin Fatima folgte auf einen Schicksalsschlag der nächste. Dass die kleine Fellnase nie aufgab, ist ein Wunder. Ihre einzigartige Happy-End-Geschichte zeigt: Es lohnt sich zu kämpfen.

verletzte Hündin Fatima in der Tierklinik
Die Ärzte der Tierklinik hatten kaum Hoffnung für die verletzte Fatima. Foto: Hilfe für vergessene Waisenkinder und Fellnasen e.V.

Ausgesetzt und schwer verletzt

Als Welpe in Rumänien ausgesetzt und von Straßenhunden schwer verletzt – so wurde die kleine Hündin Fatima von Tierschützern gefunden und sofort in eine Tierklinik gebracht. Es begann ein erbitterter Kampf um ihr kleines Leben.

Niemand hatte geglaubt, dass der Welpe die nächsten Tage überstehen würde. Das wimmernde Hundebaby schien viel zu schwach, um diese schrecklichen Verletzungen zu ertragen.

Aber Fatima gab nicht auf. Tapfer kämpfte sie sich ins Leben zurück und konnte nach zwei unendlich langen Wochen die Tierklinik wieder verlassen. Sie war noch wackelig auf den Beinen und sehr schwach, aber es gab neue Hoffnung.

Beinahe blind

Doch schon kurz darauf erkrankte sie an Staupe, einem lebensbedrohlichen Virus. Diese schlimme Krankheit raubte ihr beinahe das Augenlicht und auch laufen konnte sie nicht mehr.

Ein weiteres Mal hing ihr Leben am seidenen Faden. Wie durch ein Wunder aber überlebte Fatima. Ihr kleiner Körper widerstand dem heimtückischen Virus und sie konnte bald wieder sehen und auch das Laufen lernte sie schnell wieder.

Akute Lebensgefahr

Fatima schien endlich gerettet. Doch kaum ein halbes Jahr später bedrohte eine Leberentzündung ihr Leben erneut. Alle dachten, die kleine Hündin würde nun sterben.

Doch sie war stark, stärker als es irgendjemand erwartet hatte und überstand auch diese schwere Krankheit. Sie war unheimlich erschöpft und schlief viel, aber sie lebte.

Jede Bewegung kostete Kraft und auch das Laufen war durch die von Infusionen und Spritzen völlig vernarbten Beine noch sehr schwer. Die Zeit als Welpe konnte sie nicht genießen, so viel musste sie schon ertragen.

War alles umsonst?

Und noch war Fatimas schrecklicher Leidensweg noch nicht vorbei. Im Alter von sieben Monaten begann sie plötzlich abzumagern.

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Hündin Fatima war kaum mehr als Haut und Knochen und auch ihr Fell fiel aus. Foto: Hilfe für vergessene Waisenkinder und Fellnasen e.V.

Alle Versuche ihr zu helfen waren vergeblich. Kein noch so gutes Futter, kein Medikament half dem armen Hundekind. Die Tierärzte waren völlig ratlos.

Sie hatten Fatima schon endgültig aufgegeben, als sie in einer letzten Untersuchung feststellten, dass die kleine Hündin nun auch noch an Diabetes erkrankt war – eine Krankheit, mit der nur sehr wenige Hunde auf der ganzen Welt zu kämpfen haben.

Hilfe aus Deutschland

Bei einem Besuch in Rumänien entdeckte die Tierschützerin Sibylle von Hilfe für vergessene Waisenkinder und Fellnasen e.V. Fatima und beschloss sofort, sie zu sich nach Deutschland zu holen.

Dort sollte sie behandelt werden und vor allem sollte sie zum ersten Mal Gras unter ihren kleinen Pfötchen spüren und endlich einmal die Sonne sehen dürfen. Doch leider kam alles anders.

Fatimas letzte Chance

Bei ihrer Ankunft in Deutschland war Fatima so schwach, dass sie direkt in eine Tierklinik gebracht wurde. Die deutschen Tierärzte waren erschüttert und schrecklich hilflos. Fatima sollte sogar eingeschläfert werden.

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War Fatima aus Rumänien etwa zum Sterben den langen Weg nach Deutschland gekommen? Foto: Hilfe für vergessene Waisenkinder und Fellnasen e.V.

Doch auch jetzt ließ sich die Kämpfernatur nicht unterbringen. Sibylle und Fatima beschlossen gemeinsam zu kämpfen. Trotz täglicher Infusionen, Blutentnahmen und Spritzen – die beiden gaben einfach nicht auf.

Nach schier endlos langer Zeit war ein Medikament für Fatima gefunden. Der Kampf hatte sich gelohnt und ihre Tapferkeit machte Fatima schnell zum Liebling der Klinik.

Endlich ist Fatima gerettet

Durch die unermüdliche Fürsorge und liebevolle Pflege von Sibylle, den Ärzten und Pflegern nimmt die kleine Kämpferin nun endlich wieder zu.

Die rund 1000 Euro für Fatimas Behandlung konnte der Verein Hilfe für vergessene Waisenkinder und Fellnasen dank unserer Geld-Prämie aufbringen.

Fatimas erstes Lebensjahr war schrecklich und bestand fast nur aus Leid und Schmerzen, doch jetzt kann die starke und tapfere Hündin endlich voller Hoffnung in die Zukunft sehen.

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Heute kann Fatima entspannt kuscheln, springen, toben, spazieren und spielen. Foto: Hilfe für vergessene Waisenkinder und Fellnasen e.V.

Neues Leben für Johanna

Lies auch, wie die Hündin aus Rumänien vor dem Tod gerettet wurde.

Geschrieben von

Als Gründerin von Tierschutz-Shop ist es mir eine Herzensangelegenheit über Tierschutz zu berichten. Ich will Aufmerksamkeit für aktuelle und wichtige Tierschutzthemen schaffen. So kann ich Tieren eine Stimme geben und zur Verbesserung ihrer Situation beitragen.
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