Gemeinsam für Tiere in Not

Hanna-Czenczak-von-Tierschutz-Shop

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Wie alles begann: Eine unglaubliche Geschichte

Wenn nicht wir, wer dann?
„Wie sollen wir denn so vielen Tieren helfen?“, fragte mich Jessica, drehte sich um und ging die Kellertreppe hinauf. Damals war ich 9 Jahre alt und richtete gerade voller Stolz mein eigenes Tierschutzbüro im Keller meiner Eltern ein. Jessica war meine Freundin, doch als sie mir an diesem Tag den Rücken kehrte, sagte ich nur leise zu mir: „Wenn wir den Tieren nicht helfen, wer tut es dann?“

Schließt sich eine Tür, geht eine neue auf
Mit dem Ende einer Freundschaft begann meine Passion für Tiere. Ich schrieb Protestbriefe, lief durch die Nachbarschaft und sammelte Unterschriften gegen die Abholzung des Regenwaldes, gegen die Pelzindustrie, gegen die Abschlachtung von Robben. Ich wurde Mitglied bei Tierschutzorganisationen. Es war ein tolles Gefühl etwas zu bewegen.

Tieren helfen macht glücklich
Bald holten wir unseren ersten Hund aus dem Tierheim: Nicky. Meine Eltern hatten sich damit abgefunden, dass ich ständig Tiere mit nach Hause brachte und aufpäppelte. Denn sie zu umsorgen machte mich glücklich. Mein Herz hing besonders an Speedy. Das war eine Futterratte, die ein Nachbar im Winter zum Sterben in einem winzigen Käfig in seinen Garten legte.
Speedy war für seine Schlangen bestimmt. Also tat ich, was wohl jeder jugendliche Tierfreund getan hätte: Ich schlich in Nachbars Garten und rettete das halb erfrorene Häufchen Elend.

Speedy überlebte diese schicksalshafte Nacht und war fortan mein treuester Freund. Er folgte mir überallhin, selbst im Freien wich er nicht von meiner Seite. Er
spielte mit unserem Hund, aß mit Vorliebe Vanillepudding und kuschelte sich mit mir in den Schlaf. Die Wende in meinem Leben brachte der Tod unseres Hundes. Ich war Anfang 20 und zutiefst traumatisiert. Mit dem frechen Terrier bin ich groß geworden, meine Kindheit ist für immer unzertrennlich mit ihm verbunden. Ich habe lange um ihn getrauert. Immer wenn ich Tiere sah, musste ich an Nicky denken. Das machte mich so traurig, dass ich mich vorerst vom Tierschutz abwendete. Dann nahmen mich Ausbildung, Studium und Arbeit völlig ein und ich stürzte mich in meine Karriere.

Die Leidenschaft kam zurück
Ich war Anfang 30, als plötzlich ein ungewollter Prager-Rattler-Mix namens Scotti mein Herz eroberte. Mit ihm kam auch meine Leidenschaft für den Tierschutz zurück. Mein Mann und ich wurden vegan/ vegetarisch. Ich las, ich googelte, ich war auf Facebook aktiv. Tierschutz nahm wieder einen sehr hohen Stellenwert in meinem Leben ein und ich war bereit für mehr davon!

Doch wie es dazu kam, dass ich dann mit 34 Jahren Tierschutz-Shop gründete und bereits 1 Jahr später über 100.000€ und mehr als 100 Tonnen Futter- und Sachspenden für Tiere in Not organisiert hatte, darüber erfährst du mehr in der nächsten Ausgabe.

Eine unglaubliche Geschichte - Teil 2

Du willst wissen, wie es weiter geht? Lies jetzt den zweiten Teil der spannenden Geschichte.

Eine unglaubliche Geschichte - Teil 2

Du willst wissen, wie es weiter geht? Lies jetzt den zweiten Teil der spannenden Geschichte.

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