Balkon und Garten katzensicher gestalten

Balkon katzensicher Tierschutz ShopWenn die Temperaturen langsam steigen und die Sonne öfters scheint, drängen auch reine Hauskatzen gern nach draußen. Freigang kann nicht jeder Katze geboten werden, weil man vielleicht in einer oberen Etage eines Mehrfamilienhauses oder an einer stark befahrenen Hauptstraße wohnt.

Aber ein kleines Draußenreich wie den Balkon oder den Garten kann man seiner Katze oftmals bieten.

 

Balkon und Garten für die Katze gestalten

Als Katzenhalter muss man sich bewusst sein, dass Katzen sehr gute Kletterkünstler sind und auch so manch hohen Zaun überwinden. Beim Balkon ist es etwas einfacher diesen katzensicher zu machen. Ein richtig angebrachtes Katzennetz bietet Sicherheit, dass die Katze nicht vom Balkon fällt, sollte sie mal aufmerksam etwas beobachten und die Umsicht verlieren oder ausgelassen auf dem Balkon spielen.

Bevor man aber ein Katzennetz anbringt, sollte man sich immer vorher die schriftliche Genehmigung des Vermieters bzw. der Besitzergemeinschaft holen. Sonst könnte es passieren, dass es irgendwann zu Problemen kommt und sich niemand mehr an die Genehmigung erinnern kann oder will.

Einen Garten katzensicher zu machen, ist schon eine größere Herausforderung. Einfach ein Katzennetz aufhängen bringt leider wenig. Hier sollte man sich an einen Experten wenden, der schon den einen oder anderen Garten katzensicher gestaltet hat. Vielleicht bietet sich auch eher ein großer gesicherter Auslauf für die Katze an, als den kompletten Garten katzensicher zu machen. Die eine oder andere Katze kann man vielleicht auch mit einem Geschirr an einer Leine gesichert in den Garten lassen.

Zur Katzensicherheit gehört auch zu beachten, welche Pflanzen man auf Balkon oder Garten gepflanzt hat. Es gibt leider viele Pflanzen, die für Katzen giftig sind und es trifft nicht zu, das Katzen nichts anknabbern, was ihnen nicht bekommt. Katzen knabbern durchaus gern mal Pflanzen an.

Um sicherzugehen, welche Pflanzen gefahrlos gepflanzt werden können, sollte man sich Ratgeber wie „Katzenpflanzen: geeignete Pflanzen finden“, „Giftpflanzen erkennen“, „Vergiftungen vermeiden“ durchaus zulegen.

Fehlen dürfen natürlich ein gemütlicher Platz und ein Platz im Schatten nicht. Denn im Sommer wirst du sicher viel Zeit mit deiner Katze draußen verbringen.

Geschrieben von:



Tina Krogull, seit 2008 Katzenpsychologin

Ihre Arbeit sieht sie als „Übersetzerin“ und Vermittlerin zwischen Katzen und deren Haltern. Ihre tierpsychologische Ausbildung hat sie in der Akademie für Naturheilkunde (ATN) in der Schweiz absolviert. Aktuell arbeitet sie an ihrer Zertifizierung zur Bach-Blüten-Therapeutin für Tiere nach dem Bach Centre und dem Natural Animal Centre, beides in Großbritannien. Sie selbst lebt inzwischen seit über 25 Jahren mit Katzen zusammen. Derzeit wohnen die Katzen Charlie, Sammy und Tiffy bei ihr und ihrem Mann. Weitere Informationen zu Tina Krogull sind zu finden unter: http://www.meinekatzeundich.de/